Bürgeroasen Freital – Gemeinsam unsere Stadt mitgestalten

Ziel der Bürgeroase ist es, in Freital eine naturnahe Freifläche als lebendigen Begegnungsplatz für Jung und Alt im Quartier Deuben zu schaffen. Der Wunsch nach grünen, urbanen Aufenthaltsorten führte 2023 zur Gründung des Arbeitskreises „Urbane Lebensraumgestaltung“. Er besteht aus Mitgliedern des Umweltzentrums Freital, des Quartiersmanagements Deuben sowie engagierten Freitalerinnen und Freitalern. Gemeinsam möchten sie ausgewählte innerstädtische Brachflächen mit einer hohen Bürgerbeteiligung sowie dem Engagement von Vereinen und Stadtteilakteuren in grüne Begegnungsorte verwandeln.

Als Pilotfläche dient das Grundstück „Pestalozzistraße 1“ zusammen mit dem Nachbargrundstück „Lange Straße 22“. Beide Flächen umfassen insgesamt rund 610 Quadratmeter. Sie liegen direkt gegenüber dem Weißeritzgymnasium sowie in unmittelbarer Nähe zur Kirche und zu sozialen, kulturellen und sportlichen Vereinen. Die Eigentümer stellen die Grundstücke für mindestens fünf Jahre zur Verfügung und unterstützen damit die Umsetzung des Projekts.

Mit großem bürgerschaftlichem Engagement sowie der Unterstützung der Stadtverwaltung, der natur + stein Landschaftsbau GmbH und des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V. soll die Fläche im Rahmen eines „AZUBI-Projekts“ im März 2026 neugestaltet werden. Außerdem haben eure Spenden über das Projekt 99Funken einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung geleistet.

Geplant sind eine kleine Naturbühne, eine zweireihige Sitzsteintribüne mit einem Kräuterhügel auf der Rückseite, eine neue Wegeverbindung sowie ein begrünter Unterstand für die angrenzende Bushaltestelle. Darüber hinaus pflanzen Ehrenamtliche bei gemeinsamen Arbeitseinsätzen Bäume, Naschsträucher und Hecken. Bereits heute laden farbenfrohe Sitzmöbel aus Baumstämmen zum Verweilen ein. Freitaler Vereine haben sie gemeinsam gefertigt und bemalt. Ein besonderes Merkmal des Projekts ist außerdem der nachhaltige Umgang mit Materialien. Pflastersteine, Granitborde und Baumschutzgitter stammen aus dem Bestand des städtischen Bauhofs und finden hier eine neue Verwendung.